Die größten Fehler bei der Erstellung eines Jobinserates

Die größten Fehler bei der Erstellung eines Jobinserates

Die klassische Methode, um neue Mitarbeiter*innen zu finden, ist immer noch das Jobinserat. Aber bei der Formulierung der Stellenanzeige kann man jede Menge falsch machen. Es reicht nämlich schon lange nicht mehr aus, einfach einige nichtssagende Standardformulierungen zu verwenden. Diese schrecken nicht nur qualifizierte Bewerber*innen für einen Job in einem Unternehmen ab, sondern auch den Algorithmus der Suchmaschinen.

Qualität hat Vorrang. Das gilt für die Suche nach neuen Talenten genauso, wie für die Arbeitssuchenden selbst. Noch immer basteln viele Unternehmen ihre Jobinserate aus bereits bestehenden Texten zusammen, hübschen diese mit einigen Schlagwörtern auf und hoffen so, die richtige Zielgruppe anzusprechen. Zudem wird das Inserat auch noch in ein liebloses und unattraktives Design verpackt.

Der Frust bei Bewerber*innen sitzt dementsprechend tief.

Noch schlimmer wird es, wenn sich im Jobinserat keine genauen Stellenbeschreibungen oder Gehaltsangaben finden lassen. Am Ende des Tages ist eine Stellenanzeige nichts anderes als eine Bewerbung des Unternehmens bei seinen zukünftigen Mitarbeiter*innen. Wer möchte hier schon einen schlechten Eindruck hinterlassen?

Viele Standardfloskeln, wenig Information

Floskeln wie beispielsweise „flexible Arbeitszeiten“, „attraktives Gehalt“ oder „spannende Aufgabe“ finden sich in tausenden anderen Stellenanzeigen auch und sagen in Wahrheit nichts aus. Personaler achten ja auch darauf, dass Bewerbungen individuell gestaltet sind. Warum machen Unternehmen dann aber den Fehler, bei ihren eigenen „Bewerbungen“ um qualifizierte Arbeitnehmer*innen, keinerlei Individualität zu zeigen?

Ein Jobinserat sollte dazu dienen, potenzielle Bewerber*innen zu begeistern und vom Unternehmen zu überzeugen. Wenn das Unternehmen ausreichend über die offene Stelle informiert und es als kompetent präsentiert, werden sich die richtigen Arbeitnehmer*innen bewerben. Es gilt daher die folgenden Fehler unbedingt zu vermeiden:

Headlines ohne Aussagekraft

Wer einen neuen Job sucht, wirft zunächst einen Blick ins Internet. Mit Suchbegriffen lassen sich die infrage kommenden Jobinserate gut filtern. Wenn du in deinen Stellenanzeigen jedoch nach „Personal“ oder „Mitarbeiter*In“ suchst, wird niemand diese Stellenanzeigen finden. Diese Inserate werden einfach nicht angezeigt. Die Headline sollte also eine konkrete Jobbeschreibung enthalten.

Ausufernde Beschreibung des Unternehmens

Mindestens genauso wichtig, wie eine „catchy“ Headline ist ein guter Einstieg. Aber viele Unternehmen konzentrieren sich beim Einstieg darauf, ihr Unternehmen in allen Details vorzustellen. Hier sollte der Fokus aber vor allem auf dem Tätigkeitsbereich der neuen Mitarbeiter*innen liegen. Nur so können sich die Bewerber*innen einen ersten Überblick über den Job verschaffen. Für umfangreiche Details zu deinem Unternehmen kannst du im Stelleninserat gerne auf deine Website verweisen.

Die eierlegende Wollmilchsau existiert nicht

Jeder, der regelmäßig Jobinserate liest, kennt dieses Phänomen. Ein Unternehmen sucht junge & ungebundene Bewerber*innen, die über ein abgeschlossenes Studium verfügen, viele Jahre sowohl im In-, als auch im Ausland gearbeitet hat, zahlreiche Erfolge vorweisen können und die bereit sind, Überstunden ohne Ende und Murren abzuliefern.

Unternehmen die in Jobanzeigen nach Kandidat*innen suchen, die jede noch so unmögliche Anforderung erfüllen sollen, sorgen bei Arbeitssuchenden regelmäßig für Ärger. Solche nicht zu erfüllenden Vorgaben stellen nur sicher, dass sich qualifizierte Kandidat*innen nicht bewerben. Ein übertriebenes Anforderungsprofil sollte daher auf jeden Fall vermieden werden.  

Es zeigt, dass sich dein Unternehmen keine gezielten Gedanken über neue Mitarbeiter*innen gemacht hat.

Schlagworte ohne Beschreibungen

Stattdessen ist es viel besser den Arbeitsplatz und die damit verbundenen Aufgaben mit zahlreichen Verben zu beschreiben. Diese dürfen ruhig umfangreich ausfallen, die Kandidat*innen sollen sich ja auch ein umfassendes Bild von dir als möglichen Arbeitgeber machen können. So wird durch die Formulierung des Jobinserates zudem auch klar, wer sich dafür bewerben soll.

Der weitere Ablauf & Selbstverständlichkeiten

Eine klare Kommunikation ist auch beim Recruiting der Schlüssel zum Erfolg. Die Kandidat*innen erwarten, dass von Anfang an klar ist, wie der Bewerbungsprozess aussieht und was die nächsten Schritte sind. Sie wollen ebenso eine Zu- oder Absage mit Begründung erhalten.

Selbstverständlich darf ein Jobinserat auch in keiner Weise geschlechts- oder altersdiskriminierend sein und du bist als Arbeitgeber gesetzlich dazu verpflichtet, ein Gehalt anzugeben.

Fazit

Bei der Erstellung eines Jobinserates kannst du also einiges falsch machen. Wenn du die größten Fehler allerdings vermeidest, kannst du deutlich mehr Bewerbungen für deine offene Stelle erhalten und sorgst dafür, dass du deine Employer Brand stärken kannst.

Wenn du Unterstützung bei der Erstellung von Job-Inseraten oder bei der Gestaltung des Bewerbungsprozesses brauchst, kannst du uns gerne kontaktieren. Wir von REKUNO haben uns auf genau diese Themen spezialisiert und helfen dir gerne!

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